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Utopien leben – Machen statt Motzen

Be the change you want to see in the world

Das gesellschaftskritische Projekt „MaStaMo“ (Machen statt Motzen) findet vom 04.-09. Mai in Dortmund statt. Organisiert von der BUND Jugend NRW sollen gesellschaftliche Alternativen ausprobiert und gelebt werden.

Die Idee des MaStaMo

Gemeinsam als junge Organisationsgruppe wollen wir erneut ein MaStaMo-Skillsharingcamp auf die Beine stellen und würden uns sehr über Unterstützung freuen.

MaStaMo (Machen Statt Motzen) bedeutet für uns:

Nach dem Motto „Be the change you want to see in the world“ wollen wir Alternativen und Lösungsansätze nicht nur diskutieren sondern ausprobieren, weiterentwickeln und praktisch umsetzen.
Gemeinsam erschaffen wir eine neue Form des Zusammenlebens die auf gegenseitigem teilen von Wissen, Fähigkeiten aber auch materiellem basiert. So tauschen wir uns nicht nur theoretisch aus, sondern lernen voneinander beispielsweise Raketenöfen zu bauen oder aber tauschen beispielsweise unsere Kleidung oder Bücher.

Wir zeigen wie eine gesellschaftliche Transformation aussehen könnte und du bist herzlich eingeladen Teil unseres gesellschaftlichen Experiments zu werden.Wenn alles offen ist, frei von Zwängen, finden sich dennoch Menschen die beispielsweise das Geschirr spülen oder Kompostklos putzen?
Lasst es uns ausprobieren und wenn wir es im kleinen schaffen, warum sollte es dann nicht auch für eine gesamte Gesellschaft denkbar und machbar sein?

Wenn du lernen willst, wie ein derartiges Camp organisiert werden kann, dann fühle dich hiermit herzlich eingeladen dich mit deinen Vorstellungen und Ideen in den Organisationsprozess einzubringen.
Nicht nur das Camp selbst möchten wir so offen wie möglich gestalten, auch der gesamte Organisationsprozess soll offen und transparent für alle Interessierten sein. Wir möchten das Menschen da zustoßen und mit ihrer Energie und Begeisterung die MaStaMo-Vorbereitungen unterstützen können.

Konzeptmäßig steht folgendes an:

Machen Statt Motzen…
…steht für uns dafür, gesellschaftliche Herausforderungen und Probleme nicht nur zu kritisieren, anzuprangern und dagegen zu protestieren, sondern praktisch und lösungsorientiert Alternativen auszuprobieren, auszutauschen und weiterzuentwickeln.

Veganes Essen…
…werden wir gemeinsam aus biologischen Zutaten auf dem Camp zubereiten. Einige der Lebensmittel bekommen wir von Foodsharing Dortmund, der Solidarischen Landwirtschaft unseres Gastgeberhofes oder von Biolebensmittelherstellern gespendet.

Tauschen & Teilen…
…wollen wir in diesen vier Tagen Wissen, Fähigkeiten und Materielles. So wollen wir voneinander lernen, uns weiter bilden und materielle Dinge, die wir nicht mehr benötigen, an Menschen weitergeben die sie gebrauchen können. Das Teilen von Wissen und Fähigkeiten wird in den verschiedenen Workshopphasen stattfinden und natürlich auch zwischendurch während des gesamten Camps. Das Tauschen von Materiellem kann über unsere Tausch- und Schenkecke passieren.

Do it yourself…
…bedeutet für uns zweierlei: Erstens die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Wir hoffen weder auf Politik noch Wirtschaft, sondern gestalten gemeinsam jetzt die gesellschaftliche Transformation wie wir sie uns vorstellen und erhoffen. Zweitens ist das Camp sehr praktisch orientiert, wir bauen, basteln, nähen, stricken und kochen uns selbst einen großen Teil dessen was wir zum Leben brauchen. Das ist nicht nur ökologisch und nachhaltig, sondern steht für uns auch in Verbindung mit der Idee einer Postwachstumsökonomie.

Selbstorganisation…
…steht sowohl für den Planungsprozess als auch das Camp selbst. Eine junge Gruppe von etwa 10 Leuten bereitet das Camp mit dem Ziel vor die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, damit das Experiment starten kann. Doch das Planungsteam bestellt weder Catering, Putzcrew noch Entertainer, sondern vom Programm über Kochen und allen anderen Aufgaben machen wir alles selbst. So wollen wir maximale Freiräume generieren und gleichzeitig herausfinden wie diese Freiräume genutzt und ausgefüllt werden.

Hierarchiearm…
…ist unser Anspruch an das Camp , jedoch ist uns bewusst, dass auch das MaStaMo nicht gänzlich frei von Hierarchie sein wird. Deshalb wollen wir die Hierachien abbauen und transparent machen, genaueres werdet ihr kurz vor dem MaStaMo und auf dem Camp selbst erfahren. Vor ab nur schon mal so viel: Besonders wichtig ist uns der Abbau von Wissenshierarchien und deshalb werden wir versuchen alles wichtige Wissen für alle Teilnehmenden offen zu legen.

Erprobung gesellschaftlicher Alternativen…
…ist die Idee des MaStaMos, denn in vielen Bewegungen wird der Ruf nach einem Systemwandel immer lauter und das Bewusstsein, dass es insbesondere mit unserem jetziges Wirtschaftssystem so nicht weiter gehen kann, wird immer größer. Damit drängen sich besonders zwei Fragen immer mehr auf: Wie schaffen wir den Wandel? UND: Wie sieht es eigentlich danach aus? Mit Wunsch und Willen für Veränderung erproben wir nach dem Prinzip des „machen statt motzens“ den Umgang mit genau diesen Fragen und setzten uns so mit gesellschaftlichen Alternativen auseinander.

Also kommt gerne zum Kennlerntreffen am 03.April von 12-17 Uhr in den Westpark (Bochum).

Weitere Infos gibt es auf der Webseite von MaStaMo (Link).

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